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Sommersonnwende

Habt ihr bemerkt, dass gestern ein sehr besonderer Tag war?

Nicht? Gestern war der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres: Sommersonnwende. Natürlich dreht die Sonne ihre Laufbahn um die Erde nicht einfach um – ihr Laufbahn bleibt gleich. Aber sie erreicht ihren Höchstsand über der Erde – ab heute wird die Sonne (bis nächstes Jahr) nicht mehr so hoch stehen, wie gestern. Sie wird jeden Tag ein wenig flacher auf die Erde scheinen, bis zur Wintersonnwende. Dann nämlich steigt sie wieder jeden Tag ein Stückchen höher. Ein Kreislauf, den nur wir auf der Nordhalbkugel so kennen. Auf der anderen Seite der Erde beginnt jetzt nämlich der Winter.
 
Um die Sommersonnwende herum, nämlich drei Tage später, feiert die Kirche auch den Geburtstag des Johannes des Täufers. Deshalb spricht man vielerorts auch davon, dass ab Johannistag die Tage wieder kürzer werden. Auch wenn der Sommer gefühlt eigentlich gerade angefangen hat – die Tage werden schon wieder kürzer, es geht wieder auf den Herbst und den Winter zu. Und am Geburtstag Jesu, also nach dem 24. Dezember werden die Tage wieder länger.
Dies ist natürlich kein Zufall – und wenn, dann ein sehr schöner: Am Dunkelsten Tag des Jahres wird ein Mensch geboren, Jesus, der später von sich sagen wird: „Ich bin das Licht der Welt!“
 
Johannestag – viele Dinge tragen den Namen des Johannes: Das Johannesfeuer, welches wir in diesen Tagen entzünden; das Johanniskraut blüht und die Johannisbeeren kann man um den 24. Juni rum ernten. Und weißt du, was Johanniskäfer sind? – Ganz genau: Glühwürmchen. Die, so sagt man, leuchten ganz besonders hell ab dem Johannestag.
 
Wie feiert ihr die Sommersonnwend? Gibt es ein Sonnwend- oder Johannisfeuer? Erzählt uns davon in den Kommentaren! Wir freuen uns darauf, von euch zu lesen!
 
 
 

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