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Parkinson

oder auch Schüttelkrankheit genannt, betrifft 1% der über 60 jährigen. Die Krankheit ist zurück zu führen auf den langsamen Verlust von Nervenzellen. Heute ist der weltweite Parkinson-Tag. Warum ich aber darüber schreibe ist eine andere Intention. 

Mir stellt sich bei solchen Krankheiten (auch Krebs, Wahnvorstellungen, …) immer die Frage, warum es so etwas eigentlich gibt. Was macht es aus, dass die Einen ihr Leben lang keine ernsthaften Erkrankungen bekommen und Andere schon? Wer entscheidet über „Leben und Tod“? Ich versuche für mich immer Erklärungen zu finden. Liegt es am Lebensstil, der Genetik,…? Und wenn ich aber sehe, dass Menschen betroffen sind, die zu solch einer Erklärung nicht passen, was dann? 

Manchmal denke ich für mich, dass jeder Mensch in seinem Leben eine Aufgabe erhält, die er zu erfüllen hat. Und wenn ich rational meine Gedanken nicht fassen kann, dann muss eben das „Göttliche“ ran. Vielleicht sind Krankheiten dazu da, damit wir wieder unsere Demut einüben können; uns auf das Wesentliche konzentrieren müssen; unser Herz wieder spüren, was uns wichtig ist; unsere Welt ansehen, damit wir wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommen – die Spiritualität einen Platz erhält, die vielleicht sonst nicht zum Tragen kommt.

Ich wünsche euch für die Restfastenwoche eine besinnliche Zeit –

Ich möchte euch folgende Frage mit auf dem Weg geben- warum muss es so viel Leid geben?

 

 

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