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Armut

Heute ist der Welttag zur Beseitigung der Armut.

Wer hätte das gedacht: Menschen sind von extremer Armut betroffen, wenn sie in Haushalten mit Einkommen von weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag und Kopf leben. 1981 galt dies noch für 44 Prozent der Weltbevölkerung bzw. knapp zwei Milliarden Menschen. Ende 2015 war weltweit weniger als jeder Zehnte von extremer Armut betroffen – rund 700 Millionen Menschen. Am stärksten hat die Region Ostasien und Pazifik zu dieser Entwicklung beigetragen: Zwischen 1981 und 2012 sank die Zahl der Menschen in extremer Armut von 1,1 Milliarden auf 147 Millionen. Gleichzeitig fiel der Anteil der Menschen in extremer Armut an der Gesamtbevölkerung von 80,6 auf 7,2 Prozent. Andererseits lebten im subsaharischen Afrika 2012 mehr Menschen in extremer Armut als 1990 (389 gegenüber 288 Mio.), wobei sich der Anteil der Menschen in extremer Armut an der Gesamtbevölkerung von 56,8 auf 42,7 Prozent reduzierte – aus http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52680/armut

Dennoch ist Armut für mich nicht nur der Verdienst. Menschen machen mehr aus als Geld und Einkommen. Wie sieht es mit Bildung, Essen, Kompetenzen, persönlicher Armut aus? Unter dieser Kategorie heißt es „Lauter Leben“. Lauter Leben im wörtlichen Sinne heißt aber auch viele Dinge zu überhören, übersehen….  

Ich möchte euch einladen heute ein wenig leiser zu werden, hinzuschauen und hinzuhören auf Menschen, die arm sind. Arm an Liebe, arm an Freundschaften, arm am Leben. Geh hinaus und schau wer arm ist und gebt ein Lächeln, eine Umarmung, ein Zeichen der Beseitigung der Armut… Das ist mein Auftrag für dich!

Wie sagte Don Bosco: Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen! 

 

 

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