Zum Adventskalender

Christoph in Italien

Was wäre Weihnachten ohne unsere Traditionen?

Das vergangene Jahr durfte ich in Italien verbringen. Auf dem Weg zum Salesianer Don Boscos ist das eine wichtige Station. Dort habe ich mein sogenanntes Noviziatsjahr verbracht. Im Noviziat versucht man seiner Berufung auf den Grund zu gehen, um sich entscheiden zu können, ob man Salesianer werden möchte oder nicht. Auch wenn Italien nicht weit weg ist, gibt es doch einige Traditionen, die für mich neu waren.

Beim Sonnenuntergang am 24. Dezember wird die heilige Zeit mit einem Kanonenschuss vom „Kastell San Angelo“ in Rom offiziell eröffnet. Diesen Moment haben wir über das Fernsehen mitverfolgt. Danach gab es ein großes Festessen, das sogenannte „Pranzo della Vigilia“. Um Mitternacht haben wir gemeinsam die Christmette gefeiert.

Geschenke gab es am 24. Dezember aber keine, denn der eigentliche „Geschenktag“ und damit der Höhepunkt der Weihnachtszeit für die Kinder ist der 6. Januar, der Dreikönigstag mit dem Fest „La Befana“. Befana ist eine Hexe, die den braven Kindern Geschenke, den unartigen aber schwarze Kreide bringt. Tatsächlich musste ich also bis 6. Januar auf mein Geschenk warten. Danach war aber die Freude umso größer.

Es war eine Weihnachtszeit ohne Christkindlmärkte und mit nur wenigen Plätzchen, aber dafür mit viel Ruhe und Besinnung. Vielleicht hat sie mir gerade deswegen so gut getan.

Probiere doch mal auf den Weihnachtsstress zu verzichten!

 


Herzlichen Dank Christoph, für deine Erfahrungen deiner Advents- und Weihnachtszeit in Italien!


 


 


 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.